Die Geschichte der Frankfurter Bethmännchen

Die Frankfurter Bethmännchen können auf eine lange Tradition zurückblicken. Ihre Geschichte begann 1838 im Hause der Frankfurter Bankiersfamilie von Bethmann. Hier wurde die kleine Köstlichkeit erstmals nach einem großen Mittagsmahl angeboten. Aus zerstoßenen Mandeln, feinem Zucker, Rosenwasser und Eiweiß formte der französische Koch der Familie kleine Kugeln, verzierte sie mit vier Mandeln und flämmte sie im Ofen ab. Die Mandeln standen für die Söhne der Familie: Moritz, Karl, Alexander und Heinrich. Als Heinrich 1845 jung verstarb, wurde die vierte Mandel weggelassen.

Durch den Fürstentag 1863 wurden die Bethmännchen weit über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt. Auf einem Empfang in der Villa Ariadne, dem Landsitz der Bethmanns am Friedberger Tor, reichte Moritz von Bethmann die Delikatesse und erntete Beifall und Anerkennung der geladenen Persönlichkeiten, darunter Kaiser Franz Josef von Österreich. Schnell wurden so die Bethmännchen zu einer in der ganzen Welt bekannten und geschätzten Spezialität.